Schutz im Frauenhaus

Nach dem telefonischen / persönlichen Erstkontakt bekommt die Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit Unterkunft und Schutz im Frauenhaus.

Für die Aufnahme ins Frauenhaus sollte die Frau folgende Dokumente mitbringen:

Heiratsurkunde, Ausweis, Reisepass, Zeugnisse, Lohnsteuerkarte, Rentenversicherungsunterlagen, Geburtsurkunde, Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung (bei Ausländerinnen), Krankenversicherungskarte, Sparbücher, Geburtsurkunden der Kinder, Kinderpässe, Impfpässe der Kinder, evtl. Sorgerechtsbescheid, Schulsachen, Kleidung und Toilettenartikel, Bargeld.

Die aufgenommenen Frauen erhalten nach Möglichkeit zusammen mit ihren Kindern ein Zimmer mit eigenem Bad. Die übrigen Räume (Küche, Esszimmer, Wohnzimmer, etc.) werden gemeinschaftlich genutzt.

Das Frauenhaus ist ein Selbstversorger-Haus, d.h. dass jede Frau ihren Tagesablauf (Einkauf, Kochen, Putzen, Kindererziehung) selbst gestaltet.

Während des Aufenthaltes kann jede Frau weiterhin eigenverantwortlich und selbstbestimmt die Entscheidungen bezüglich ihrer nächsten Schritte treffen und planen. In allen Angelegenheiten, die sich aus der neuen Lebenssituation ergeben, wird sie lösungsorientiert beraten, unterstützt und begleitet.

Folgende Hilfs- und Beratungsangebote können die Bewohnerinnen nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Anspruch nehmen

  • Akute Krisenintervention
  • Bearbeitung von Gewalterfahrungen bzw. der Trennungssituation
  • Psychosoziale Beratung
  • Hilfe bei der Alltagsstrukturierung
  • Umgang mit und Begleitung zu Behörden
  • Vermittlung von Beratung bezüglich medizinischer, rechtlicher, sozialer und psychischer Probleme
  • Entwicklung von Lebensperspektiven
  • Unterstützung bei der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche
  • Unterstützung bei der Freizeitgestaltung und Herstellen von sozialen Kontakten
  • Beratung hinsichtlich gesundheitlicher Versorgung, Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, Fragen zum Gewaltschutzgesetz, familienrechtliche Fragen, etc.